Unser Kinderdorf in Bweyale

Das Herzstück unseres Vereins in dem sich das eigentliche Leben abspielt ist unser Grundstück in Bweyale im Nordwesten Ugandas.

 

Entlang der Bobi Masindi Road (Kampala-Gulu-Highway) im Norden Ugandas hat sich Seit Anfang der 1970er Jahre ein Flüchtlingsdorf Namens Bweyale gebildet, welches sich zwischenzeitlich zu einer Stadt mit etwa 100.000 Einwohnern entwickelt hat. Noch immer treffen dort verstoßene, verjagte und heimatlose Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen.

Informationen des Bürgeramts vor Ort ist zu entnehmen, dass sich allein in Bweyale etwa 4000 Waisenkinder aufhalten, oftmals unter erschreckenden Bedingungen. 

 

Etwa einen Kilometer vom Zentrum von Bweyale entfernt wurde im Namen des Vereins ein ca. 30 Hektar großes Stück Land zuerst für 99 Jahre gepachtet und zwischenzeitlich komplett aufgekauft. Nach und nach entstand hier ein Kinderdorf, dass sich stetig weiter entwickelt.

Auf dem Grundstück befinden sich zwischenzeitlich:

  • Die Klassenzimmer der Nursery und Primary School
  • Das Internatsgebäude
  • Zwei Brunnen
  • Sanitäre Anlagen für Jungs und Mädchen in zwei getrennten Gebäuden mit WCs und Duschen
  • Ein Küchengebäude mit Lagerräumen
  • Ein Haus für Gemeinschaftsaktivitäten
  • Ein Administrationshaus (House of Faith)
  • Eine Lagerhalle
  • Ein paar Häuser für Lehrkräfte und Angestellte
  • Ein Gästehaus

Nachdem unsere ersten Schüler nun das Ende der Primary School  erreicht haben, entsteht aktuell das Schulgebäude für die Secondary School.

Unser Brunnen
Unser Brunnen

Eine wichtige Einrichtung, auch für die Menschen die um unser Grundstück herum leben, ist unser Brunnen. Es gibt nur wenige Gebiete in Uganda die über eine fließende Frischwasserversorgung verfügen und generell ist es schwierig an sauberes Trinkwasser zu kommen. Daher ist es für uns nur selbstverständlich, dass wir unseren Nachbarn freien Zugang zu unserem Brunnen gewähren.

 

Um die Versorgung unserer Schüler gewährleisten zu können sind auf dem Gelände auch einige Felder angelegt worden und Obstbäume gepflanzt, deren Früchte zur Versorgung der Kinder verwendet werden, z.B.:

  • Bananen und Kochbananen
  • Süßkartoffeln 
  • Cassava (Maniok)
  • Mais
  • Mango
  • Avocado
  • Guaven
  • ...
Ein Jackfruit-Baum auf dem Vereinsgelände
Eine Jackfruit am Baum
Wäldchen an der Baustelle der Secondary School mit Gästehaus im Hintergrund
Wäldchen an der Baustelle der Secondary School

Da Baumaterial teuer ist und in Uganda auch nicht immer alle benötigten Materialien zu bekommen sind haben wir auch einen kleinen Nutzwald angelegt der bei Bedarf "umgewandelt" und als Baumaterial verwendet wird. So wurden beispielsweise einige Balken für das neue Gebäude der Secondary School direkt aus unserem Wald entnommen.