Mit dem Internat haben wir aus der Not eine Tugend gemacht. Die Corona-Pandemie hatte leider dafür gesorgt, dass es auch in Uganda vielen Menschen noch schlechter ging. Es herrschte teilweise Ausgangssperre, bezahlte Arbeit, vor allem im ländlichen Raum, war schwer zu finden und so konnten auch einige Kinder nicht mehr zur Schule gehen.
Um den Kindern dennoch zu ermöglichen die Schule zu besuchen, beschlossen wir daher ein Internat zu bauen.
Heute leben etwa 60 Kinder aller Altersklassen in der Boarding School. Es gibt getrennte Schlafräume für Jungen und Mädchen und dazwischen befindet sich der Raum der Krankenschwester, die sich um das körperliche Wohl der Kinder kümmert.
Es fasziniert uns immer wieder zu sehen in welch kläglichem Zustand viele der Kinder bei uns aufgenommen werden und wie prächtig sie sich in unserer Einrichtung erholen und entwickeln. Die Betreuung durch liebevolles Personal und das Zusammensein mit gleichaltrigen Kindern die häufig ähnliche Schicksale durchlebt haben hilft ihnen dabei ihre eigenen Traumata zu überwinden und gibt ihnen die Chance auf ein besseres Leben.